Brave auf Täuschungsmission

14.10.2018

Weil es hieß, der Browser “Brave” sei auf Sicherheit und Privatsphäre bedacht, hatte ich ihn dann auch mal installiert, um mich davon zu überzeugen. Wie üblich klickte ich mich zu Beginn durch die ganzen Voreinstellungen und integrierten Erweiterungen … und beeilte mich, den Browser schnellstens wieder zu löschen. Die wenigen Minuten haben mir gezeigt, dass Chrome oder Firefox die reinsten Unschuldslämmer dagegen sind. Mir ist schleierhaft, warum man diesem Browser solch positive Eigenschaften andichtet. Vielleicht schützt er vor Google und einigen anderen Datenkraken, aber nur, weil die Macher die Daten selber ausschlachten wollen. Deswegen verwundert es nicht, dass dort die DSGVO als Waffe eingesetzt wird. Zum Glück fallen solche Falschheiten den Initiatoren meist schmerzhaft auf die eigenen Füße … und so wird es hoffentlich auch hier passieren. Natürlich rate ich von diesem Stück überflüssiger Software ab.

Angriff auf Werbemarkt: Brave reicht DSGVO-Beschwerde gegen Google ein (Heise)