Brexit

19.01.2019

Den eigenwilligen, häufig derben und grotesken Humor der Briten, zelebrierten unter anderem Monty Python ausgiebig und versuchten die Welt an ihre sonderbare Absurdität heranzuführen. Obwohl es gerne heißt, die Realität schreibt die besten Drehbücher, hätte kaum jemand eine Steigerung der überzogenen Ergüsse jener Comedy Truppe für möglich gehalten – schon gar nicht in Echt. So kann man sich täuschen …

Politische Details überlasse ich an dieser Stelle den unten verlinkten Beiträgen. Mich wundert, nicht auf erfreuliche Weise, vielmehr ein spezielles Geplänkel drumherum: die Forderung nach einem zweiten Referendum. Mir wächst da regelmäßig eine Halskrause. Gerade die Jüngeren melden sich lautstark – jetzt! Denn damals, am Wahltag, haben sie scheinbar lieber den Rausch vom Vorabend ausgeschlafen und es nicht für nötig gehalten, sich um ihre Zukunft zu kümmern. Statt Geschrei sollten sie sich lieber schämen und stillschweigend in der Ecke büßen.

Nach wie vor halte ich die Klatsche für die Eurokraten für richtig und wichtig. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass Großbritannien kein Desaster droht, weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Außer es wird ihnen von außen aufgebürdet, weil da einige beleidigt sind und ihr Ego angekratzt wurde. Aber das aktuelle Theater ist entwürdigend. Mit der auf allen Seiten destruktiven Haltung, ist kein Vorankommen möglich. Womit sich alle immer lächerlicher machen, denn es gibt da diesen Auslöser, der derzeit bis zur Exzesse konterkariert wird: EU Austritt. Peinlich.


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