Die EU verkauft ihre Bürger

04.12.2018

… weil sie sie für dummes Schlachtvieh hält. Wie anders ist es sonst zu verstehen, wenn man den Menschen mit leidlich verdrehten Worten eine Welt verkauft, wie sie in Wahrheit gar nicht existiert? Das einzige Wohl, was Freihandelsabkommen weiter steigern, sind die Geldpolster der Wirtschaft. Und was sich der Raubtierkapitalismus einverleibt, fehlt an anderen Stellen, denn in Wirklichkeit vollzieht sich lediglich eine Umverteilung der Vermögen. Dabei ist es egal, ob es nun Geld oder natürliche Ressourcen sind.

Natürlich wäre freierer Handel wünschenswert, aber um den geht es gar nicht. Es sind Verträge unter Kolonialisten, mit denen die Verteilung geregelt wird und in welchem Verhältnis die Bevölkerungen gegenseitig ausgepresst werden dürfen/sollen. NAFTA, was Mexiko in eine tiefe, langanhaltende Krise stürzte. EPA, mit dem Europa Afrika auspresst und sich über die Flüchtlinge wundert. Durch TTIP und CETA haben die Verhandler aber gelernt, dass und wie sie die Geschwüre in ein leichter verkäufliches Licht rücken müssen.

JEFTA beweist, wie gewieft sie inzwischen vorgehen. Kein Mensch interessiert sich dafür. Heuchlerisch und infam – so wird mit mündigen Bürgern umgegangen, die es aber auch zulassen. Die Verblödungsmaschinerie zeigt erste Erfolge. Beschämend.

JEFTA entzaubert: Neun Mythen über das EU-Abkommen mit Japan (Lobby Control)