Kleinen Finger abhacken

04.12.2018

Nein, blind mit 10 Fingern kann ich nicht schreiben. Es ist ein wüster Mix von 6 bis 10 Fingern aktiv, der irgendwie automatisch und unbewusst funktioniert. Allerdings ist es in der Tat nicht notwendig, permanent auf die Finger zu schauen, ob sie den gewünschten Buchstaben treffen. Es ist so ein Halb/Halb, das sich immer mehr dahingehend entwickelt, kaum noch die Tastatur im Blick zu haben.

Soweit kann ich mich nicht beschweren und bin mit meinem Output durchaus zufrieden. Aber natürlich darf das obligatorische “aber” nicht fehlen. Zu 90 % … nein, es dürften sogar 95 bis erschreckenden 99 % sein, ist der zweite Buchstabe nach einem Großbuchstaben ebenfalls groß geschrieben!

Der linke kleine Finger kriegt das mit der Koordination einfach nicht in den Griff und verteidigt stoisch seine Gemütsruhe.

Und das mir, einem (ehemaligem, aus der Übung geratenem) Klavierspieler … Menno!

Da nützt auch alles Üben nicht. Sobald ich bewusst Schreibe, passiert das selbstverständlich nicht. Es ist zum Haare raufen! Was der Titel andeutet, kommt natürlich nicht Frage – aber so manches Mal, wenn er es geschafft hat, meine Nerven bis zum Reißen zu spannen …

btw: Ich weiß, LibreOffice Writer bietet da eine Autokorrektur für, aber dieses Programmpaket hat seine eigenen Löcher in der Decke … (na, wer schafft es um diese Ecke? 😉 ). Das kommt nur für formatierte Briefe zum Einsatz, also fast gar nicht. Meine Schreibarbeiten erledige ich hauptsächlich mit Geany. Manchmal greife ich zu FocusWriter, wenn es nötig ist. Insofern wäre eine Plugin für Geany formidabel.