Lügenbaron Microsoft

07.12.2018

„Wir verpflichten uns, die Privatsphäre unserer Kunden zu schützen, indem wir ihnen die Kontrolle über ihre Daten geben“, erklärte ein Microsoft-Sprecher gegenüber The Register.

Was für eine gequirrlte Kacke! Denen ist scheinbar kein Schwachsinn peinlich genug! Dass sich die Leute überhaupt noch in die Öffentlichkeit wagen … Mannomann!

Als ob auf niedriger Entwickler Ebene die Programmierer eigenständig diesen ganzen Schnüffel-Code und Telemetrie Übertragungsspione eingepflegt hätten, so dass sich die feinen Chefs völlig überrascht geben können, nach dem Motto, “meine Name ist Hase, ich weiß von nichts”.

Bestimmt haben die Programmierer eigenmächtig gehandelt und bringen damit den Mega-Konzern in Verruf, gefährden ihre Arbeitsplätze und riskieren womöglich rechtliche Strafverfolgung. Sicher …

Als überführte Datenkrake von “Privatsphäre schützen” und “Kontrolle zurückgeben” lamentieren, ist nicht nur frech und höhnisch, es ist respektlos! Das verlogene Verhalten bezüglich der Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten ist dabei noch nicht mal berücksichtigt.

Aber wenn die Verbraucher deren Widerwärtigkeiten tolerieren und mit ihren Käufen gutheißen, braucht man auf keine Läuterung hoffen und muss sich weiterhin mit leerem Geschwätz begnügen. Von der gruseligen Software mal ganz zu Schweigen.

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